Apple HomePod vs. Amazon Echo vs. Google Home – die beliebtesten Smart Speaker im vergleich

17. Februar 2018

Im Frühling kommt der Apple HomePod auch hier in Deutschland heraus und viele technikinteressierte Menschen fragen sich jetzt schon, ob sie auf den Smart Speaker von Apple warten oder doch jetzt schon bei dem Konkurrenzprodukten von Amazon und Google zugreifen sollten. Ich persönlich würde mir so ein Teil nicht in die Wohnung stellen, finde das Thema aber trotzdem interssant. Hier die Unterschiede der drei Smart Speaker im Vergleich.

Interaktiver Guide

Wer keinen langen Vergleichsartikel lesen will sondern die Frage beantwortet haben möchte, welches Gerät speziell für sie/ihn am passendsten wäre, für den habe ich hier einen kleinen interkativen Guide entwickelt.

Größe, Farbe, Features – wer hat die größte Hardware-Auswahl?

Amazon Echo gibt in groß oder klein (Echo Dot), ohne oder mit Bildschirm (Echo show)  und mit oder ohne Videokonferenz-Funktion (Echo Spot). Bei Apple und Google beschränken sich die Wahlmöglichkeiten auf die Farbe. Wer sich aber ohnehin nur einen kleinen Lautsprecher mit Voice Assistant Funktion holen will, für den ist die Anzahl der Varianten nicht so wichtig.

Nur was für Sprachbefehle oder auch was für’s Musik hören – wie gut ist die Soundqualität?

Apple hat von alen drie Anbiertern den größten Fokus auf die Musikwiedergabe gelegt. Was die Begeisterung der Musikliebhaber aber dämpfen könnte ist, das der HomePod momentan nur zu Apple Music und sonsz zu keinem anderen Musikstreamingdienst kompatibel ist. Ich habe Apple Music mal eine Zeit lang getestet aber habe dann doch gemerkt, das Spotify doch eher mein Ding ist, da ich nicht bestimmte Songs dondern eher Playlisten höre – und davon gibt’s auf Spotify viel mehr und diese sind auch besser findbar. Welchen Streaming-Dienst bevorzugst du und wäre es dir sehr wichtig, diesen auch auf deinem smarten Lautsprecher nutzen zu können? Auch wenn der HomePod erst als guter Lautsprecher und erst als zweites als Sprachassistent konzipiert wurde, sind die Smart Speaker von Google und Amazon auch kene schlechten Lautsprecher. Dies geht zumindest aus meinen Recherchen hervor, selbst ausprobiert habe ich die Geräte bisher noch nicht.

Skills, Abilities und Actions – wo gibt’s die meisten Erweiterungen?

Am Anfang gab es nur den Amazon Echo, weshalb auch nur dafür Apps (sogenannte „Skills“) entwickelt wurden. Bei Google heißen die Apps für den smarten Lautsprecher „Actions“ und bei Apple „Abilities“. Um su länger die Geräte auf dem Markt sind wird es auch mehr und mehr Erweiterungen dafür geben. Ist dir die Erweiterbarkeit wichtig oder reichen dir die vorinstallierten Sprachbefehle für Siri, Google oder Alexa?

Schaltzentrale für’s ganze Haus – wer hat die beste Smart-Home Anbindung?

Schon auf der IFA 2016, als der HomePod noch gar nicht angekündigt wurde, wurde mir bei einer Smart-Home Vorfürhung gezeigt, wie man sein Haus mit Alexa-Sprachbefehlen steuert. Man konnte nicht nur die Rolläden, den Kaffeeautomat und das Licht sondern sogar den Wasserhahn damit steuern. Der HomePod hat dank HomeKit Kompatibilität in Sachen Smart Home auch eine ganze Menge zu bieten. Auch mit Google Home lassen sich Smrt Home Geräte steuern, auch wenn die Stärke von Google Home natürlich die Suche ist – denn der Sprachassistent kann auf die komplette Suchergebnis-Datenbank von Google zurückgreifen.

Das Mikrofon mit Verbindung zum Großkonzern – wie steht’s um Privatsphäre und Sicherheit?

Alle drei Unternehmen hatten schon mindestens ein Fall von verstecktem Datensammeln, der dann aber doch irgendwie aufgedeckt und öffentlich gemacht wurde. Bei Amazon gab es ja schon Geschichten, die in der Zeitung standen – wie ein Mädchen, das Alexa von ihrer Vorliebe für Puppen und Kekse erzählte und beides dann massenhauft nachhause geschickt hekam, weil Amazon diese kindliche Begeisterung für ein Produkt für einen Bestellauftrag hielt. Google musste schon zugeben, dass zwar keine Menschen aber Bots bzw. Algorhytmen deine Mails auf Gmail mitlesen, um dir passende Werbeblöcke anzuzeigen. Apple hat mal Bewegungsdaten von iPhones aufgezeichnet, auch wenn diese das Ortungsfeature deaktiviert hatten und taten es dann als unbeabsichigten Softwarefehler ab. Ich persönlich würde trotzdem am ehesten Apple vertrauen. Nein, ich bin kein Apple-Fangirl aber Apple betreibt weder ein Werbenetzwerk noch einen großen Produktmarkplatz für nicht-digitale Produkte. Swohl eine große Shopping-Website als auch ein Betreiber eines Wrbenetzwerks haben eine großes Interesse daran zu erfahren, was dich interessiert, was dich beschäftigt und was du haben willst – um dir dann die passenden Anzeigen oder Produktempfehlungen an dich auszuliefern. Was denkst du zu diesem Thema? Würdest du Apple, Google oder Amazon genug vertrauen, um ein Mikrofon mit Direktverbindung zu diesem Konzern in dein Wohnzimmer zu stellen?

Überteuert oder fairer Preis – wer bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Bei Amazon bekommst du schon ein Gerät mit Sprachassitent für knapp hundert Euro. Bei Google fängt es ab ca. zweihundert Euro an und Apple ist natürlich einsame Spitze wenn es um die Höhe der Preise geht – es gibt zwar noch keinen offiziellen Preis für Deutschland aber wahrscheinlich wir dder Dollarpreis (345 Dollar) wieder 1-1 übernommen.

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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