Two Point Hospital Review

9. Oktober 2018

Two Point Hospital habe ich auf der EGX Berlin gesehen und gespielt und fand es so gut, dass ich es mir dann gleich gekauft habe. Hier ein Erfahrungsbericht von diesem witzigen Aufbau- und Management-Spiel.

Trailer

Gameplay

Es ist leicht, in das Spiel einzusteigen aber schwierig die eigene Spielweise zu perfektionieren. Das offizielle Tutorial ist kurz aber die ersten 1-2 Krankenhaus-Standorte sind das inoffizielle Tutorial – denn die ersten „Levels“ sind reicht einfach und man bekommt am Anfang auch keine Geldprobleme. Stück für Stück wird das Spiel dann aber komplexer.

Es müssen Räume gebaut, Personal eingestellt und fortgebildet, neue Grundstücke gekauft, Wartebereiche geschaffen, Gewinne optimiert und Wertungen erhöht werden. Zu diesen alltäglichen Tätigkeiten kommen dann noch Notfälle (viele Personen mit der gleichen Krankheit, was die Behandlungsräume überlastet) bewältigt, VIPs beeindruckt, Geister gefangen und (sehr selten) Feuer gelöscht werden. Es wird also nicht so schnell langweilig – auch wenn einige Tätigkeiten doch manchmal repetitiv werden. 

Grafik, Sound und Atmosphäre

Ein Krankenhaus-Simulator kann negative Gedanken und Gefühle rund um Krankheit, Leid und Tod auslösen, aber Two Point Hospital lasst keine traurigen Gefühle aufkommen, denn es setzt der typischen Krankenhaus-Atmosphäre viel Humor entgegen. Es gibt keine realen Krankheiten dort, nur witzige, ausgedachte Wehwehchen. Leidest du an „Topfschmerzen“ weil dein Kopf in einem Topf steckt? Hast du ein psychisches Problem, durch das du dich für einen Rockstar hältst? Dann bist du in Two Point Hospital genau richtig. Durchsagen, Radio-Ansagen und die Namen der Gegenden, in denen du deine Krankenhäuser errichten kannst, strotzen nur so von britischem Humor – der vor allem dann gut ist, wenn man der englischen Umgangssprache mächtig ist – wie ich, weil ich einige Freunde in England habe. 

Die grafischen Darstellungen sind – genau so wie die Krankheiten – bewusst nicht realistisch gestaltet. Die 3D Umgebung im Cartoon-Stil passt zur humorvollen, spaßigen Simulation. Die Animationen sind liebevoll gestaltet und oft etwas überzeichnet, was die lockere, lustige Atmosphäre unterstreicht. Der Soundtrack macht gute Laune und wird überraschender Weise nicht langweilig, wenn er sich bei längerem Spielen einige Male wiederholt. 

Fazit

Hier kurz zusammengefasst, was mir besonders gut und was mir nicht so gut gefällt – auch wenn die Stärken für mich die Schwächen mehr als ausgleichen.

Stärken

  • Humorvoll: Witzige Krankheiten und spaßige Atmosphäre
  • Fun Factor: Tolles Management-Spiel mit Suchtgefahr
  • Komplex: Wenn die ersten 1-2 Standorte durch sind, wird es schön komplex – Personal, Forschung, Fortbildung, Notfälle, VIPs, Gelände-Erweiterungen… das Gameplay ist sehr facettenreich. 

Schwächen

  • Ist am Anfang ein bisschen zu leicht: gerade für Management Game Fans wie mich
  • Manche Tätigkeiten wiederholen sich oft. „Muss ich jetzt die X-te Arztpraxis bauen…“
  • Performance ist nicht optimal: Trotz Comic-Stil kommt mein (1-2 Jahre alter) Computer schon ein bisschen ins Schnaufen

Wenn du Theme Hospital gerne gespielt hast, Fan von Management-Spiele bist oder britischen Humor magst, kann ich dir Two Point Hospital wärmstens empfehlen.

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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