So wirst du zum Speaker bei Tech-Konferenzen

Die re:publica kommt immer näher – und damit auch meine zwei Sessions. Gestern dann fragte mich ein Arbeitskollege, wie auch er bei solchen Events auftreten kann. Er wollte im Tourismus-Bereich Vorträge halten, hier geht es aber um Web-, Entwickler- und Tech-Events. Die Vorgehensweise ist eigentlich immer die Gleiche, egal um welches Thema oder welche Branche es geht. Hier zeige ich dir, wie du schon bald bei Tech-Konferenzen auf der Bühne stehen kannst.

Methode 1: Suche nach CFPs

CFP steht bei Konferenzen und ähnlichen Events für Call for Papers, Call for Participation oder Call for Proposals. Damit ist eine Bewerbungsphase gemeint, in der du eigene Session-Ideen einreichen kannst. Dabei wird meist eine Short Abstract (Kurzzusammenfassung deines Themas), long abstract (Detailliertere Beschreibung deiner Session-Idee) und Speaker-Bio (Infos über dich) gefordert. CFP-Aufrufe findest du meist auf der Website des jeweiligen Events. Du kannst aber auch per Google News danach suchen, um Events zu finden, die du noch gar nicht kanntest. Über den Call for Participation der re:publica habe ich mir meine ersten 2 Speaking-Auftritte gesichert, die in weniger als einem Monat stattfinden.

Methode 2: Arbeite dich hoch

Wenn deine CFP-Einreichungen immer abgelehnt werden (was der Normalfall ist), gib nicht auf, sondern versuche es im nächsten Jahr einfach wieder. in Zwischenzeit kannst du dir Meetups und User Groups suchen, die zu deinem Thema passen. Solche lokalen, nicht-kommerziellen Treffen brauchen immer neue Speaker für neue Impulse und neues Wissen. Kontaktiere die Organisatoren und schlage ihnen dein Thema vor. Auf Twitter habe ich schon von einigen Veranstaltern größerer Events gehört, dass sie bei diesen kleinen Meetups nach möglichen Vortragenden für ihr Programm Ausschau halten. So kannst du dich  von lokalen Treffen zu nationalen Konferenzen und Conventions hocharbeiten und bekommst dabei auch noch Erfahrung, Übung und gute Kontakte.

Methode 3: Lass dich finden

Es gibt einige Speaker- und Experten-Verzeichnisse. Für Frauen gibt es zB. die Plattform Speakerinnen.org, wo man sich mit seinen Themen, bisherigen Auftritten etc. eintragen und von Veranstaltern finden lassen kann. Schau doch mal nach Verzeichnissen, die zu dir und deinem Themengebiet passen. Ein solcher Eintrag ist zwar einfach, aber garantiert noch keine Auftritte. Ich wurde durch solche Einträge bis jetzt noch nie angefragt. Ein Eintrag in Speaker-Verzeichnissen erhöht also die Chancen, reicht allein aber meistens noch nicht.

Hinweis: Nach dem ersten größeren Auftritt wird es einfacher

Anfang Januar bekam ich überraschend eine Mail von den Organisatoren der Webentwickler-Konferenz enterJS. Darin hieß es, dass ich als Vortragende vorgeschlagen wurde. Da das Thema das gleiche war, über das ich auch auf der re:publica sprechen werde, wurde mir schnell klar woher die Empfehlung kam. Jemand hatte meine Session auf re-publica.de gefunden und hatte mich darauf hin als Speaker der enterJS vorgeschlagen. Jetzt stehe ich dort auch offiziell im Programm. Fazit: Schon bevor deine erste größere Session stattfindet, kannst du Einladungen zu anderen Events bekommen, wenn dein Thema und dein Name nur im Programm steht. Aber nicht nur direkte Einladungen, sondern auch Connections können daraus hervorgehen. Kurz nach Veröffentlichung meiner Session über Gaming stellte ich fest, dass mir der Programmdirektor einer Spieleentwicklungs-Konferenz auf Twitter folgt. Bei dieser Konferenz habe ich mich jetzt auch beworben – und die Chancen stehen nicht schlecht…. Ich freue mich auf viele weitere Gelegenheiten.

Bei welchem Event würdest du gerne auf der Bühne stehen um dein Wissen, deine Ideen und diene Meinung mit der Tech-, Gaming- oder Entwickler-Community zu teilen? Du kannst mir gerne einen Kommentar dazu dalassen.

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski’s Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin – Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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