Hiprotec Displayschutz-Gel – Erfahrungsbericht / Review

21. Februar 2019

Wir Technikfans geben für ein neues Smartphone mit innovativem „Killer Feature“ auch gerne mal etwas mehr aus. Da wäre es doch schade, wenn das teure neue Gerät durch einen Sturz gleich einen fetten Kratzer bekommt oder das Display sogar komplett bricht. Es gibt viele Lösungen wie z.B. Plastikfolien – aber wer will sein edles Gerät schon mit Plastik zupflastern? Die Firma Hiprotec hat da mit ihrem patentierten Displayschutz-Gel eine vielversprechende Lösung gefunden. Ich habe das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt und möchte hier meine Erfahrungen und Eindrücke mit dir teilen.

Wie funktioniert es?

Als ich die Anleitung mit den 4 Schritten und den vielen Warnungen und fett gedruckten Hinweisen gesehen haben, dacht ich erst mal „oh je, jemand ungeschicktes wie ich bekommt das nie richtig hin. Ich bin die Aufgabe aber dennoch optimistisch angegangen.

Der Arbeitsablauf in aller Kürze

  1. Vorbereitung: Das Smartphone-Display inklusive Ecken und Ränder mit einem speziellen Vorbereitungs-Tuch abreiben, damit das Gel später besser einziehen kann
  2. Reinigung: Den Bildschirm mit einem anderen Tuch sauber machen
  3. Gel auftragen: Das Gel in der Mitte des Smartphones auftragen und dann über den ganzen Bildschirm verteilen
  4. Polieren: Schlieren und Trübungen entfernen

Das war’s dann auch schon. Bis das Gel komplett ausgehärtet ist und den vollen Schutz bietet, kann es bis zu 72 Stunden dauern – du kannst dein Gerät aber natürlich nach Ende von Schritt 4 wieder benutzen.

Meine Erfahrungen

Schritt 1 und 2 lief problemlos und die Arbeitsschritte gingen leicht. Nach der Reinigung konnte selbst ich trotz meiner Sehbehinderung erkennen, dass mein noch nicht mal einjähriges Smartphone schon ein par kleine Macken im Display hat, die sonst von Fingerabdrücken und anderem Alltagsschmutz überdeckt wurden
Schritt 3 war dann schon ein bisschen kniffliger. Ich habe den Behälter an der vorgegebenen Stelle aufgeschnitten, aber es wollte einfach nichts rauskommen. Dann habe ich ein kleines bisschen tiefer geschnitten und es spritzte fast heraus – wie bei einer Ketchup-Flasche, bei der erst nichts und dann zu viel herauskommt. Ich träufelte das Gel auf die Mitte meines Smartphone-Displays, verteilte alles in kreisförmigen Bewegungen bis zu den Ecken und stellte sicher, dass keine Tropfen am Lautsprecher, dem Mikrofon oder dem Lightning-Anschluss kleben blieb.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass alles 100% gleichmäßig verteilt war, auch wenn ich mich genau an die Anleitung hielt. Außerdem war es ein komisches Gefühl, ein weißlich schimmerndes Gel auf dem Bildschirm zu verteilen und einziehen zu lassen – es kam mir so vor, als hätte ich mein Gerät mit Seife eingeschmiert…
Der vierte Schritt, das Polieren, wollte mir erst nicht so recht gelingen. Kaum habe ich die Schlieren an einer Stelle entfernt, tauchten sie in einem anderen Teil des Bildschirms auf. Ich denke ich war etwas zu früh dran (obwohl ich 10 Minuten gewartet hatte), denn nach weiteren 5 Minuten ist mehr von dem Gel eingezogen / getrocknet und viele Schlieren verschwanden von selbst.

Das Endergebnis war nicht perfekt, weil ich bei solchen feinmotorischen Tätigkeiten nicht die beste bin – aber für meine Verhältnisse war ich positiv überrascht und vom Lesen der Anleitung bis zur Fertigstellung habe ich nur knapp 20 Minuten gebraucht.

Wie gut schütz das Diamant Gel?

Das kann ich (noch) nicht sagen. Ich werde mein Gerät natürlich nicht extra herunter fallen lassen, um das Gel zu testen. Der Hersteller verspricht aber 2 Jahre Garantie inklusive 100 Euro, die man bekommt wenn das Display trotz Gel kaputt geht.

Für wen würde ich dieses Produkt empfehlen?

Für Leute, denen ein 4-Schritte Prozess mit Substanzen die „auf keinen Fall auf die Haut oder in die Augen gelangen“ dürfen, nichts ausmacht, die einen guten Schutz wollen und die eine effektive Alternative zu Schutzfolien suchen. Ich bin trotz anfänglicher Bedenken („kriege ich das richtig hin…“) zufrieden mit dem Produkt – sonst würde ich nicht darüber bloggen, denn ich stellen nur Produkte vor die dir einen echten Nutzen bringen können.

Ich hoffe dir hat mein kleiner Erfahrungsbericht / Review gefallen. Hast du selber Erfahrung mit dem Diamant Gel von Hiprotec gemacht? Wenn ja, schriebe gerne einen Kommentar dazu.

Baue und leite deinen eigenen Bahnhof – Train Station Simulator Review

17. Februar 2019

Ich schaue regelmäßig Let’s Plays zu Simulations- und Management-Spielen. Trotzdem schlägt mir YouTube in der letzten Zeit eher uninteressante Videos vor – außer gestern, wo ich Train Station Simulator in meine Vorschlägen fand. Ich habe einige Videos davon angeschaut und dachte, dass ich das Spiel auf jeden Fall selbst mal spielen möchte. Heute möchte ich meine Erfahrungen zu diesem Spiel mit dir teilen.

Weiterlesen

FitBit Alta HR Kurz-Review

1. Januar 2019

Vor ein par Tagen habe ich mir einen Fitness-Tracker, den FitBit Alta HR, angeschafft. Heute möchte ich dir die Stärken und Schwächen davon aufzeigen um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen.

Top Features

Hier sind die Features, die mir am besten gefallen:

  • Schrittzähler
  • Schlafanalyse
  • Herzfrequenzzähler
  • Stummer Wecker
  • Benachrichtigung über Anrufe und SMS
  • Sehr lange Batterielaufzeit (bis zu 7 Tagen)

Diese Features sind für mich der Grund dafür, einen Fitness-Tracker zu kaufen.

Was mir nicht so gut gefällt

Kein Produkt ist perfekt. Hier sind die Nachteile die mir aufgefallen sind:

  • Der Text scrollt oft zu schnell – ich bräuchte wegen meiner Sehbehinderung mehr Zeit zum lesen
  • Man kann einige Dinge nicht selbst einstellen (z.B. wie viele Schritte man für eine „aktive Stunde“ braucht
  • Die Schrittzählung ist nicht immer so genau
  • Ich kann es nicht zum wöchentlichen schwimmen im Fitnessstudio mitnehmen

Fazit

Für mich überwiegen die Vorteile, weshalb ich mein FitBit auch weiterhin aktiv nutzen? Hast du ein Fitness-Armband und wenn ja, welches ist es und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Jahresrückblick 2018

22. Dezember 2018

Das Jahr 2018 geht so langsam zu Ende. Gestern hatte ich meinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr. In diesem Artikel geht es um die Highlights, beliebtesten Blogbeiträge und Erfahrungen aus 2018. Nach Weihnachten gibt es dann einen Ausblick auf 2019.

Weiterlesen

Weihnachtsgeschenk- Ideen für Geeks und Gamer

17. Dezember 2018

Du suchst noch Weihnachtsgeschenke für deine Gaming-Freunde oder den Technik-Fan in deiner Familie? Hier habe ich einige Geschenkideen für dich zusammengestellt. Alle 5 Geschenkideen habe ich von GetDigital, meinem Lieblingsshop wenn es um „Nerd-Stuff“ geht. Sie haben mir für diesen Blog-Post natürlich kein Geld gegeben, ich nehme aber am Partnerprogramm teil.

Alle Geschenkideen sind unter 50 Euro und es ist sowohl was für Gamer als auch für Technik-Nerds was dabei.

Weiterlesen
1 2 3 18
>

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen