Das sind die Techniktrends 2017

Werden sich Smartwatches in unserem Alltag durchsetzen? Werden Smartphones immer noch größere Bildschirme bekommen oder werden sie wieder kleiner? Erobern Alexa, Google Home und co bald die Wohnungen von Millionen Nutzern? Werden wir bald alle in selbstfahrenden Autos sitzen? Wie geht es mit dem Internet der Dinge weiter? Wird VR bald Standard für Filme und Spiele? Setzen Lieferdienste bald komplett auf Drohnen? In diesem Artikel im Rahmen der Blogparade bei Bavarian Geek möchte ich mir mit euch diese spannenden Fragen zu aktuellen Techniktrends genauer anschauen.

Smartwatches und Smartphones

Ich habe selbst keine Smartwatch, aber einige meiner Freudne haben eine. Sie machen viel Sport und leben sehr gesundheitsbewusst. Die Watch wird meist zum Joggen sowie zur Aufzeichnung von Gesundheitsdaten und des Schlafes verwendet. Textnachrichten, Maps und Apps werden eher weniger genutzt und werden eher als nettes Extra gesehen – nicht als Hauptgrund für den Kauf. Daher denke ich schon dass sich Smartwatches stärker durchsetzen – aber eher bei (Hobby)Sportlern als beim Durchschnitts-Nutzer. Wenn Smart Watches aber noch mehr alltagstaugliche Features bekommen, die Smartphones nicht haben, könnten Smartwatches auch für noch mehr Tech-Nerds und irgendwann für alle interessant werden.

Bei Smartphones denke ich dass wir den Höhepunkt des „Riesen-Display-Trends“ erreicht haben. Noch größer und die Geräte würden eher als Tablets durchgehen und währen für ihren ursprünglichen Zweck – das Telefonieren – eher unpraktisch. Was nur wenige wissen: Die Hersteller von Hosen haben die Hosentaschen an die neuen Smartphone-Größen angepasst, so dass auch größere Geräte dort herein passen. Bald wäre aber auch dieser Spielraum ausgereizt. Wegen all diesen Dingen denke ich, dass sie Displaygrößen von Smartphones in der Zukunft nicht mehr viel größer werden.

Internet der Dinge (ioT) und Smart Home

Ich fand das Themen IoT und Smart Home eher etwas langweilig. Es gab zB bei der letzten IFA (wo diese Themen zum Schwerpunkt gehörten) jetzt nichts, wo ich mir dachte: „Wow, das muss ich haben“. Aber auch wenn mit Alexa verbundene Wasserhähne (ja das gab’s wirklich) oder App-gesteuerte Kaffemaschinen jetzt nicht super aufregend sind, ist das Thema wirklich wichtig. Es gibt immer mehr ältere Leute, die zuhause vielleicht nicht mehr alles selber machen können. Eine Steuerung der eigenen Wohnung per App oder Computer könnte so verloren gegangene Lebensqualität und Selbstbestimmtheit wiederherstellen.

Drohnen und selbstfahrende Autos

Ich hätte gerne so ein selbst fahrendes Auto – umweltfreundlich, stadttauglich und knallorange sollte es sein. Wegen meiner Sehschwäche darf ich ja keinen Führerschein machen aber wäre froh, nicht immer in überfüllten, verspäteten Bahnen sitzen (oder eher stehen) zu müssen. In Zukunft könnte die komplexe Software für solche autonomen Fahrzeuge noch schneller entwickelt werden – in dem das Auto selbst lernt, statt programmiert zu werden. Bei der CeBIT Preview heute wurde von einem Informatiker berichtet, der wie Laptops mit selbst lernender Software ins Handschuhfach eines gewöhnlichen Autos packte, diese mit ein par Sensoren verband und dann drei Stunden mit dem Auto fuhr. Dann ließ er den Lenker los und ließ die Software fahren, die nicht speziell für Autos entwickelt wurde. Es funktionierte – denn die Software hatte in den drei Stunden gelernt, wie sich Autofahrer im Straßenverkehr verhalten. Schon war sein herkönmmliches Auto in ein selbst fahrendes umgewandelt. Ich denke dass solchen autonomen Fahrzeugen eine gute Zukunft bevor steht – wenn Hindernisse wie anzupassende Straßenverkehrsgesetze aus dem Weg geräumt wurden.

Zu Drohnen habe ich eher gemischte Gefühle und Gedanken. Sie können uns in Zukunft Pakete liefern (13 Minuten von Bestellung bis Lieferung bei einem Test in England), können Filmemachern neue Perspektiven eröffnen und haben Potenzial für viele weitere, hilfreiche Anwendungszwecke. Da dieser Techniktrend aber auch zu Überwarchungs- und Kriegszwecken eingesetzt werden kann, bin ich von diesen innovativen Fluggeräten nicht restlos begeistert und überzeugt.

Virtual Reality

Virtual Reality ist gerade dabei, das Huhn/Ei Problem zu lösen. Ohne Inhalte ist VR für Nutzer uninteressant – aber ohne Nutzer lohnt sich VR für Entwickler und Content Creator auch nicht. Durch verbreitete und halbwegs bezahlbare Systeme wie Playstation VR kommen jetzt mehr Nutzer auf die VR Plattformen – und genau deshalb wird VR jetzt auch für Entwickler von Spielen und Hersteller von Filmen attraktiv. Erst war ich begeistert aber skeptisch, jetzt bin ich von Virtual Reality immer noch begeistert aber überzeugt, dass sich diese Zukunftstechnologie durchsetzen wird.

Fazit und Ausblick

Diese Fragen zum Internet der Dinge, zu Drohnen, Virtual Reality und autonomen Fahrzeugen wurden auch heute beim CeBIT Preview Presse-Event gestellt. Zu diesem Event konnte ich zwar nicht kommen, denn Hannover ist für nur einen Tag doch zu weit weg und ich musste arbeiten – aber ich habe die Aufzeichnung gesehen und werde die ganze CeBIT-Woche lang per Blog, Video und Podcast für euch berichten. Mein Blogger-Presseticket liegt schon zum Ausdrucken auf meiner Festplatte bereit. Ich werde mir den aktuellen Stand dieser Zukunftstechnologien anschauen aber auch selbst erleben: Es wird einen selbst fahrenden Shuttlebus geben, in den ich sicher auch mal einsteigen werde. Die Drohnen-Flugshow werde ich mir nicht entgehen lassen und an der Virtual und Augmented Reality Halle werde ich auch nicht einfach so vorbei laufen. Ich bin gespannt und freue mich auf die Zukunft.

 

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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