Windows vs. Mac OS – Wie sich meine Meinung dazu geändert hat

Ich bin weder Fangirl eines der Systeme noch mochte ich Verfechter der beiden Philosophien hier gegeneander aufhetzen – stattdessen möchte ich in diesem Artikel aufzeigen, wie sich meine Meniung zu diesem Thema im Laufe der Zeit geändert hat und was ich so in meinem Umfeld (Arbeit, Freunde, Familie) beobachtet habe.

Früher: Offen um jeden Preis

„Ich will nicht, dass mir der Hersteller vorschreibt, was ich mit dem Gerät machen kann – es gehört ja schließlich mir“. So dachte ich vor ca 10 Jahren, als ich mich schon sehr intensiv mit der Technikwelt beschäftigte. Mein größter Wunsch zu dieser Zrit: Ein XDA Orbit 2 Touchscreen-Handy mit Windows Mobile 6 drauf. Ich wollte frei sein, an den Einstellungen des Computers und der Mobilgeräte „herumspielen“ können, Dinge erweitern und personalisieren. Eine Zeit lang war ich auch glücklich damit, aber dann nervten mich der Aufwand, die Fehleranfälligkeit und all das. So schwänkte ich langsam in die andere Richtung um.

Danach: Ich bin ja kein Bastler – es soll nur laufen

Alles fing mit meinem ersten iPod Touch an. Her gab es im Gegensatz zu meinem Windows Mobile Smatphones keine Fehlermeldungen, dass Anwendungen nicht installiert werden konnten. Es fehlten keine Teile (bei meinem Windows Mobile Smatphone verlor ich mal den Stift und es löste sich eine Gummi-Verkleidung eines Tastenelements) und es war eben einfach und zuverlässig. Ich verlor das Interesse daran, am Inneren des Systems „herumzubasteln“ und interessierte mich eher dafür, welche kreativen, technischen oder anderen Projekte sich mit dem bestehenden System umsetzen lassen. Software-Angebot und Features wurden mir viel wichtiger als Offenheit und systeminterne Einstellungsmöglichkeiten.

Heute: Beides hat seine Vorzüge

Jetzt weiß ich die Vorteile beider System-Philosophien zu schätzen. Ich nutze hauptsächlich Mac OS aber habe per virtueller Maschine auch Windows installiert, was für manche Einsatzgebiete einfach besser passt. Wenn mich heute jemand in die Windows vs Mac OS Diskussion hereinziehen würde, wäre meine Antwort „Es kommt darauf an, was du damit vor hast“.

Mein Umfeld steigt um

Dabei muss ich sagen, dass mein Arbeitsumfeld (technikinteressierte Web-Entwickler) sowie Freunde und Familie (eher weniger Interesse, Erfahrung und Wissen im Technikbereich) vermehrt auf Mac OS setzt. Im Büro haben wir nur Macs und einige Verwandte sowie Freunde sind in den letzten 1-2 JAhren von Windows 7 auf den Mac umgestiegen. Ich mag einige Produkte von Apple recht gerne, bin aber wie gesagt kein Fan, muss aber sagen dass Microsoft heir von Apple lernen sollte, um den sich anscheienend verändernden Ansprüche und Wünsche an ein Betriebssystem gut nachkommen zu können.

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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André

Das Problem mit Windows (insbesondere Windows 10) ist einfach, dass Microsoft zu wenig testet und unfertige Updates mit Fehlern und Sicherheitslücken auf den Markt wirft. Gekoppelt mit dem Updatezwang „zerschießt“ man sich schnell mal sein Produktivsystem. Deshalb setzte ich bei Rechnern, die wirklich laufen „müssen“, nicht mehr auf Windows sondern auf Linux.

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