Sticky Terms – iOS Spiele-Review

14. April 2020

Sowhl Fremdsprachen als auch Rätsel-Spiele haben mich schon immer interessiert, das Handyspiel „Sticky Terms“ kombiniert beides zu einem unterhaltsamen Gesamtpaket. Mein neues Lieblingsspiel für zwischendurch möchte ich dir hier genauer vorstellen.

Spielprinzip

In Sticky Terms (englisch für klebrige (heikle) Situationen aber wärtlich übersetzt auch „kleibrige Begriffe“) geht es darum, Wörter, Redewendungen etc. fremder Sprachen aus Fragmenten zusammenzusetzen. Dabei kannst du aus Kategorien wie „Fails“, „Metaphern“ oder „Äh…“ auswählen. Alle von dir erfolgreich wieder zusammengesetzte Wörter werden in einem Wörterbuch aufgelistet, in dem du dir die erspielten EInträge noch mal geanu anschauen kannst. Du lenst Dinge wie den italiensichen Ausdruck für „das Verlangen, nach dem Essen zu schlafen“ oder das hawaiianische Wort für „den Weg vergessen haben, gleich nach dem ihn jemand beschrieben hat“. Es gefällt mir sehr, dass hier Wörter dran kommen die in kaum einem klassischen Sprachkurs oder Vorkabeltranier zu finden sind. Daher finde ich es besonders schade, dass das Spiel releativ kurz ist – ich habe mittlerweile alles gelöst. Es werden aber weiterhin Inhalte hinzugefüt, denn vor zwei Wochen hatte ich auch schon alle damaligen Level durch und fand dann wenige Tage danach neue Kategorien.

Design und Benutzerfreundlichkeit

Das Design der Startseite (Kategorien-Übersicht) ist farbenfroh gestaltet und übersichtlich aufgebaut. Es war mir aber zuerst nicht bewusst, dass man auch nach links oder rechts „swipen“ kann, um andere Bereiche der Benutzeroberfläche zu erreichen. Das handgezeichnete Design des Menüs wirkt sympatisch, für jemanden wie mich mit einer Sehbehinderung ist es aber sehr schleicht zu lesen.. Das Wörterbuch bereits zusammengesetzter Wörter finde ich gut, nur wäre schön wenn neben den Flaggen auch der NAme das Landes / der Sprache stünde (fast niemand kennt alle Landesflaggen der Welt auswendig).

Geschäftsmodell

Um mehr als die ursprünglich freigeschalteten 4-5 Kategorien spielen zu können, muss man sich Werbevideos anschauen – es sind zwar keine Mikrotransaktionen enthalten (soweit ich weiß) und man muss nur 30 Sekunden pro freizuschaltender Kategorie mit Werbung schauen verbringen, aber ich hätte das Spiel lieber im Voraus für 1-2 Euro gekauft, anstatt mir Werbung für Spiele anschauen zu müssen, die überhaupt nicht meinem Geschmack entsprechen.

Fazit

Das Spielkonzept ist innovativ und macht Spaß, der geringe Umfang an Levels lässt auf baldige Updates hoffen, bei der Benutzeroberfläche gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten und das Geschäftsmodell ist fair aber nicht unbedingt mein Favorit (ich kaufe lieber Spiele im Voraus, statt mir Werbung anschauen oder In-App-Käufe nutzen zu müssen). Was denkst du über Sticky Terms und welches Spiel soll ich als nächstes reviewen? Lass mir gerne einen Kommentar da oder kontaktiere mich auf Twitter oder Instagram. Viel Spaß beim Spielen!

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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