Maker Faire Berlin 2017 Erlebnisbericht

Am Sonntag war ich auf der Maiker Faire Berlin – einem DIV-Festival, bei dem Künstler, Erfinder und Communities ihre Projekte ausgestellt haben und wo man in Workshops und an den Ständen auch selbst viel lernen, ausprobieren und machen konnte. Hier möchte ich dir neben einem kleinen Eventbericht auch weitere interessante Technik-Projekte vorstellen.

Letzten Sonntag kam ich kurz nach zehn bei der Station Berlin an, holte mein Presse-Badge ab und schaute mich in den zwei großen Hallen um. Das Event-Gelände kannte ich schon von der re:publica, aber hier war die Atmostphäre ganz anders. An vielen Ständen gab es 3D-Drucker und Löt-Arbeitsplätze, es fuhren und liefen kleine Roboter durch die Halle und der Klang von Musik und Werkzeugen übertönte des Stimmengewirr. Mir fielen die Sponsoren.Stände ins Auge – der Elektronikshop Conrad und die Firma hinter den Fritzboxn sowie das die Event-Ausrichter make: hatten große, interessante Stände. Nach dem ich mir all dies angeschaut hatte, war es autsch schon Zeit für den Presserundgang.

Ich ging also zum Schalter an dem ich mich zu Anfang angemeldet hatte und bekam überraschenderweise Kopfhörer in die Hand gedrückt – damit unser Guide nicht so laut sprechen muss und wir ihn bei dem Geräuschpegel in den Hallen trotzdem gut verstehen können. Ich hatte die Sorge dass ich bei dem Getümmel oder bei Treppen,, bei denen ich wegen meiner Sehschwäche etwas länger brauche den Anschluss verlieren würde, aber das war zum Glück nicht der Fall.

Schon am Eingang zu Halle 1 konnte man etwas selber machen – sich nämlich ein eigenes Maker Faire T-Shirt bedrucken. Wir gingen erst in Halle 1. Dort erwarteten uns künstlerisch gestaltete Drohnen, ein selbst gemachter „smarter Spiegel“ der auch gleich das Wetter etc anzeigen kann, eine riesige Lego-Landschaft mit fahrenden Modellzügen, herumlaufende StarWars-Roboter vom R2-Builders-Club, Stände mit riesigen 3D-Druckern sowie viele Schul- und Bildungsprojekte.

In Halle 2 war es recht heiß (draußen ca 26 Grad) und es fuhr ein kleiner Roboter um die Füße der Besucher herum. Kinder saßen um ein Auto herum, das dazu da war mit Lego-Kunstwerken dekoriert zu werden. Man konnte hier viel selbst machen wie Löten, Nähen oder Programmieren zu lernen. Es gab auch viel Musik wie zB am Stand von BeatDIce – selbstgemachte Würfel, mit denen man Musik veränden kann. Viele Maker Spaces und -Communites stellten sich und ihre Projekte vor, ein selbstgebautes Kanu konnte bestaunt werden und Blumen tanzten an einer Ecke zur Musik. Am Make: Stand wurden wir nett begrüßt und konnten uns die aktuelle Ausgabe mitnehmen.

Wir gingen raus, schauten uns das große Highlight (die Roboterhand „Hand of Man“) an und bekamen noch einige interessante Infos dazu. So war es eigentlich geplant, dass die Besucher damit ein (schrottreifes) Auto damit hochheben und „bearbeiten“ können, aber der Betreiber des Veranstaltungsortes empfand dies als zu großes Sicherheitsrisiko, da ja Autoteile auf die Besucher herabregnen könnten. Dann endete die Tour nach knapp einer Stunde auch schon.  Das war aber auch gut so, denn ich war durschgeschwitzt und mir rauchte der Kopf von all den vielen interessanten Eindrücken und Informationen.

Nach der Tour ging ich noch kurz in den Presseraum, um mir über die interessantesten Projekte Notizen zu machen. Er war schwer zu finden (nicht im Hallenplan eingezeichnet) und hatte wenig Stühle, aber ich konnte abseits des Getümmels gut arbeiten und Bilder des Events zB auf Instagram hochladen. Danach ging ich noch mal durch beide Hallen, schaute mir einige Stände genauer an und ging dann aber auch früher als geplant, weil ich für den frühen Nachmittag zum Grillen eingeladen war.

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren der Maker Faire für ein gelungenes Event und die Möglichkeit, als Blogger daran teilnehmen zu können. Warst du auch bei der Maker FAire Berlin 2017 dabei? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar dazu.

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Saski

About the Author

Saski

Ich bin die Betreiberin vom Blog, YouTube-Kanal und Podcast von Saski's Nerdtalk. Ich bin gelernte Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung und arbeite seit 3 Jahren als Webentwicklerin in Berlin. Neben der Entwicklung von Websites begeistere ich mich für das Internet, die YouTube-Szene, Gadgets, Virtual Reality, Smartphones und einige Games.

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